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Von „Bananeneffekt“ spricht man beim induktiven Schrumpfen, wenn das Induktionssystem nicht in der Lage ist, die Wärme gleichförmig in den Spannbereich des Schrumpffutters einzubringen. Bei derartigen und meist billigen Systemen wird das Energiefeld von der Induktionsspule nur in einem schmalen Band circa im Mittelteil der Spannbohrung des Schrumpffutters eingebracht. In diesem Bereich erwärmt sich das Futter zuerst und somit dehnt sich die Spannbohrung auch zuerst in diesem (mittleren) Bereich aus. Der obere und untere Teil der Spannbohrung folgt erst nach geraumer Zeit, was ein Ein- und besonders das Ausschrumpfen von Werkzeugen erschwert. Dieser Bananeneffekt verhindert zum Beispiel das Ausschrumpfen von HSS-Werkzeugen oder im Speziellen Tieflochbohrern. Bei ZOLLER Einstell- und Messgeräten und der induktiven Schrumpfkombination »redomatic« wird der Bananeneffekt durch den Einsatz einer speziell für Zerspanungswerkzeuge entwickelten Hochleistungsspule vermieden. Die Energie wird sofort gleichmäßig entlang des gesamten Spannbereichs des Schrumpffutters eingebracht und somit der Bananeneffekt vermieden.
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| Quelle: Christian Pfau | Stand: 06.02.2007 | |
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