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„Bohrer“ als allgemeiner Begriff umfasst unterschiedliche Werkzeugtypen mit der Aufgabe, eine Bohrung – oder einfach ausgedrückt ein Loch – zu erzeugen. Bohrer gibt es beispielsweise in den Ausführungen Anbohrer, Tieflochbohrer, Spiralbohrer, Kanonenbohrer, Vollbohrer, Stufenbohrer und andere mehr. Besonders im Bereich HPC werden auch an Bohrer heute enorme Anforderungen an Schnittwerte, Standmenge und -zeit gestellt. Spezielle Stirngeometrien wie beispielsweise SE-Drill, Flächenschliff oder HP-Drill gehören hierzu. Mikrogeometrien im Bereich der Hauptschneide, die so genannte Schneidkantenverrundung, sind ebenfalls ein sehr wichtiges Kriterium bei modernen Bohrwerkzeugen. All diese Dinge gilt es, beim Werkzeugenhersteller vor Auslieferung der Werkzeuge zu prüfen oder beim Anwender vor dem Einsatz dieser Werkzeuge zu kontrollieren. Nur die geeignete Messtechnik und somit Werkzeugprüfgeräte von ZOLLER sind hierfür prädestiniert. Durch enge Zusammenarbeit mit Anwendern wie DaimlerChrysler oder Herstellern wie Kennametal wurden vollautomatische Messabläufe zum Messen spezieller Bohrerstirngeometrien oder Details wie Schneidkantenverrundung entwickelt.
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| Quelle: Christian Pfau | Stand: 15.01.2007 | |
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