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Eine der üblichen Arten, um zylindrische Fräs- oder Bohrwerkzeuge aufzunehmen, ist die Dehnspannung, auch Hydrodehnspannung genannt. In diesen speziellen Futtern oder Werkzeugaufnahmen ist der Bohrungsbereich hinter einer entsprechend ausgelegten Wandung mit einem Hydrauliksystem versehen. Über eine als Spannzylinder ausgelegte Sechskantschraube wird Öl unter entsprechendem Druck versetzt und drückt so die dünne Wandung der Bohrung des Spannfutters gegen den Werkzeugschaft. Die Hydrodehnspannung kommt auf Grund der hervorragenden Rundlaufeigenschaften und Wuchtgüte vorzugsweise bei der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung zum Einsatz. Weitere Vorteile gegenüber induktiver Spanntechnik ist bei diesem Spannsystem der zeitliche Vorteil beim Einstellen von Werkzeugen auf Sollmaß, da hier nicht mit Wärme und so mit kurzen Zykluszeiten gearbeitet wird. Zum automatischen Einstellen von Werkzeugen auf Sollmaß im Zusammenhang mit der Dehnspannung steht bei ZOLLER-Einstell- und Messgeräten der automatische Längenanschlag »ASZA« zur Verfügung.
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| Quelle: C. Pfau | Stand: 10.02.2004 | |
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