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Durchlicht- und Profilprojektoren waren fast jahrzehntelang das übliche Medium zur Schneidenerfassung an Einstell- und Messgeräten. Mit der Einführung der Bildverarbeitungstechnologie durch ZOLLER und erst recht mit der Generation »saturn« wurde diese antiquierte Technik von ZOLLER komplett ersetzt. Der Grund im Ersatz der Projektoren lag in erster Linie in dem Bedürfnis der Bedienerunabhängigkeit beim Einstellen und Messen von Zerspanungswerkzeugen. Die Anwendung des Projektors und somit auch die Wiederholgenauigkeit war sehr stark vom Bediener selbst abhängig. Mit der ZOLLER Bildverarbeitungstechnologie werden Werkzeugschneiden immer vollautomatisch gemessen, egal ob es sich um ein manuelles oder CNC-gesteuertes ZOLLER Einstell- und Messgerät handelt. Darüber hinaus ist die ZOLLER Bildverarbeitungstechnologie in der Lage, Schneidenwinkel und Radien µ-genau zu messen, was bei einem Projektor nur einem Schätzen entsprach. Selbst den Folienprojektor hat ZOLLER dadurch ersetzt, indem DXF-Sollkonturen im Bild der Kamera eingeblendet und somit mit der Schneiden-Istkontur verglichen werden können. Dabei wird die Sollkontur beim Verstellen der Messschlitten automatisch im Blickfeld der Kamera verschoben, so dass unabhängig von der Größe der Kontur die 35- oder 50fache Vergrößerung bei ZOLLER beibehalten wird. Somit werden auch Werkzeugkonturen prüf- und einstellbar, welche größer als das Blickfeld (6 x 6 oder 4 x 4 mm) der Kamera sind.
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| Quelle: Christian Pfau | Stand: 13.03.2007 | |
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