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Die Genauigkeit eines Messgerätes oder einer Messmaschine ist von sehr vielen Faktoren abhängig. Genauso viele unterschiedliche und schwer nachvollziehbare Angaben gibt es in diesem Bereich. So ist für ein Messgerät, für ein Einstellgerät oder für eine Werkzeugmessmaschine wichtig, welche Wiederholgenauigkeit das System erlaubt, wie die Rundlaufgenauigkeit der Spindel ist, welche Wechselgenauigkeit für unterschiedliche Werkzeugschäfte garantiert wird und wie genau das Kamerablickfeld im gesamten Bereich ist. Im Allgemeinen werden dann in der Messtechnik Begriffe wie »Messgerätefähigkeit« und »Messunsicherheit« verwendet. ZOLLER garantiert für die Universalmessmaschine »genius 3« zum Beispiel eine Messunsicherheit gemäß VDI/VDI 2617 von µ = 3 + L / 250 µ. ZOLLER-Einstell- und Messgeräte haben des Weiteren eine Wiederholpräzision von ± 0,001 mm unter dem Nachweis der Genauigkeit über die Messgerätefähigkeitsprüfung über eine spezielle Kalibrierlehre. Vielfach werden von anderen Anbietern Werte zur Genauigkeit angegeben, mit der ein Nichtfachmann nur sehr wenig anfängt und welche auch mit der Thematik des Messens und Prüfens von Werkzeugen nur unwesentlich zu tun haben. Die hier zum Teil durchgeführte Argumentation ist für den Interessenten irreführend. Es reicht bei Weitem nicht, die Genauigkeit an einem dem Lieferanten eigenen Prüfdorn über eine Reihe von Punktmessungen durchzuführen. An Zerspanungswerkzeugen misst man neben der Länge und dem Durchmesser auch Stufenlängen, Winkel, Radien, Fasenbreiten, Spanwinkel, Rundlauf etc. Dies bedeutet, dass für jeden einzelnen messbaren Parameter Genauigkeiten vom Lieferanten angegeben werden müssen. Derartige Beschreibungen liegen für die Universalmessmaschine ZOLLER-»genius 3« selbstverständlich vor und können jederzeit be- und nachgewiesen werden.
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| Quelle: C. Pfau | Stand: 17.02.2004 | |
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