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Eine Möglichkeit der Verbindung eines ZOLLER-Einstell- und Messgerätes zur Übertragung von Werkzeugdaten ist die sogenannte »Rechnerkopplung«. Hierbei wird das ZOLLER-Einstell- und Messgerät, Voraussetzung ist hierzu die dafür geeignete Elektronik, über eine elektronische Datenanbindung mit einem übergeordneten Leitsystem (Rechner) verbunden. Dieser zentrale Rechner verwaltet sämtliche Werkzeugdaten, NC-Programme oder auftragsrelevante Daten. Dieser Rechner ist verbunden mit allen Bereichen und Anlagen, welche in diesen Fertigungsprozess integriert sind. Dazu gehört das Programmiersystem, die Arbeitsvorbereitung und die Bearbeitungsmaschinen. Wird in der Arbeitsvorbereitung ein NC-Programm erstellt oder ein Auftrag vorbereitet, so wird dieser danach an der Elektronik des ZOLLER-Einstell- und Messgerätes in Form seiner Nummer vom Bediener eingegeben. Über die Rechnerkopplung fordert die Elektronik des ZOLLER-Einstell- und Messgerätes dann vom Leitrechner die dazugehörigen Werkzeugdaten an. Diese werden in die Elektronik vom ZOLLER-Einstellgerät importiert, die Werkzeuge gemessen und die Daten mit den ermittelten Ist-Werten zurück an den Leitrechner übertragen. Die endgültige Übertragung dieser Daten in die Steuerung der Werkzeugmaschine oder die Integration in das zugehörige NC-Programm übernimmt dann die Software des Leitrechners.
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| Quelle: C. Pfau | Stand: 04.03.2004 | |
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