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Als Schneide bezeichnet man im Bereich der zerspanenden Werkzeuge den Teil am Werkzeug, welcher den Span am Werkstück abträgt. Eine Werkzeugschneide wird entweder am Werkzeug durch Rodieren oder Schleifen erzeugt oder als wechselbares Teil (Wendeplatte) im Grundkörper eines Werkzeuges eingebracht. Werkzeugschneiden beinhalten verschiedenste Formen je nach Bearbeitungszweck oder zu bearbeitendem Material. Sämtliche Schneidenformen und Geometrien werden mit ZOLLER-Prüf- und Messtechnik sowie auch ZOLLER-Einstell- und Messgeräten berührungslos, µ-genau und je nach Ausbaustufe des Systems vollautomatisch gemessen. Die einzigartige automatische Schneidenformermittlung »atlas« erkennt automatisch mit dem Einfahren der Werkzeugschneide in das Blickfeld der Kamera, um welche Geometrie es sich handelt und welche Messstrategie hierzu passt. Die wahrscheinlichste Messstrategie wird sofort zur Anwendung gebracht und bei mehreren Varianten kann der Bediener auf Knopfdruck die für ihn richtige Variante wählen. Komplexe Schneiden, welche auf Länge und Durchmesser sowie zusätzliche Verjüngung eingestellt werden müssen, werden auf ZOLLER-Einstell- und Messgeräten mit speziellen Messprogrammen für den Anwender bequem verarbeitet. ZOLLER stellt eine Vielzahl (nahezu 100) vollautomatische Messprogramme mit fotorealem Eingabedialog zur Verfügung. Dieser erlaubt die Angabe der gewünschten Solldaten ohne Programmieraufwand. Der eigentliche Einstell- und Messablauf erfolgt ab »saturn 2« vollautomatisch und mit entsprechenden Bedienhinweisen für den Anwender.
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| Quelle: C. Pfau | Stand: 19.03.2004 | |
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