|
|
 |
 |
| |
Zum Messen von Zerspanungswerkzeugen auf ZOLLER Einstell- und Messgeräten wird bei ZOLLER seit vielen Jahren ausschließlich Bildverarbeitungstechnologie eingesetzt. Hierzu genügt es aber nicht, den ursprünglichen Profilprojektor durch eine Kamera und ein handelsübliches Videoverarbeitungssystem zu ersetzen. Die verschiedenen Besonderheiten an Werkzeugen und die darauf abgestimmten Messverfahren bedürfen einer speziellen und auf die Bedürfnisse in Jenabei Einstell- und Messgeräten angepassten Optiken. ZOLLER lässt daher seit Jahren die Beleuchtung und das Objektiv der CCD-Kamera von Sony speziell für diese Bedürfnisse entwickeln und produzieren. Die Optiken und Beleuchtungen bei ZOLLER sind bekanntlich telezentrisch und verfügen somit über einen parallelen Strahlengang, um Messunterschiede zwischen der Einzelmessung einer Schneide oder der Konturaufnahme durch 360° Rotation auszuschließen. Unausgereifte Bildverarbeitungssysteme für Einstell- und Messgeräte lassen sich in aller Regel dadurch erkennen, dass eine Werkzeugschneide einzeln fokussiert und gemessen wird. Wird diese Schneide im Anschluss über das begrifflich bekannte „Summenbildverfahren“ rotierend gemessen, entstehen bei nichttelezentrischer Optik Messunterschiede im Bereich der Längsachse von mehreren Hundertstel Millimeter. Die telezentrische Optik von ZOLLER gewährleistet des Weiteren ein µ-genaues Messen einer Werkzeugschneide in unterschiedlichen Sektoren im Blickfeld der Kamera. Es ist beim „genauen“ Messen bei ZOLLER also nicht notwendig, mittels Feinverstellung die Werkzeugschneide ins Zentrum der Kamera zu positionieren. Somit ist eine mechanische Feinverstellung bei ZOLLER Einstell- und Messgeräten nicht notwendig und ein Einstell- und Messgerät mit Stand der Technik lässt sich ganz einfach auch daran erkennen.
|
|
 |
 |
 |
| |
| Quelle: Christian Pfau | Stand: 13.03.2007 | |
|
 |
 |
 |
|
|