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Besonders die IT-Beauftragten in großen Unternehmen legen Wert darauf, dass sämtliche im Netzwerk befindlichen Rechner regelmäßig im Hinblick auf Viren geprüft werden. Auch ein ZOLLER Einstell- und Messgerät verfügt über einen solchen Rechner und wenn dies an das Kundennetzwerk angebunden werden soll, wird meist die Frage nach einem Virenscanner laut. Dazu muss man wissen, dass ZOLLER seine Software selbst entwickelt und selbstverständlich um die Belange der IT-Verantwortlichen und Gegebenheiten bei den Anwendern weiß. Aus diesem Grund ist das ZOLLER-System über den speziellen ZOLLER Security Service ausreichend geschützt, um den Start eines ausführenden Programms (Bedingung für Viren) außerhalb der Umgebung der ZOLLER-Software »pilot 3.0« zu verhindern. Obwohl somit der Einsatz eines Virenscanners auf der Steuerung des Einstell- und Messgerätes nicht notwendig ist, gibt es hierzu immer wieder Anfragen aufgrund der Vorschriften. Der Einsatz eines solchen Virenscanners muss von ZOLLER abgelehnt werden, da diese Virenscanner unkontrolliert im Hintergrund laufen und somit die Performance des Rechners abgreifen. Insbesondere bei einem automatischen Messen eines Werkzeugs mit Bildverarbeitungstechnologie führt dieser Verlust an Rechenleistung unter Umständen zu einer Reduzierung der Bildwiederholrate, somit zum Verlust von Bildern und dadurch wiederum zu Messfehlern. Der Einsatz eines Virenscanners auf der Steuerung eines ZOLLER Einstell- und Messgerätes unter der Software »pilot 3.0« ist daher nur zulässig, wenn dieser kontrolliert, außerhalb der Laufzeit der Software »pilot 3.0« und somit des Messens und Einstellens erfolgt. Daher empfiehlt ZOLLER, die Netzwerke bei Anwendern so aufzubauen, dass das Netzwerk der Fertigung und das firmeninterne EDV-Netz voneinander getrennt werden. Es obliegt dann dem Administrator des Kunden, auf übliche Art und Weise beide Netzwerke gegenseitig zu schützen.
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| Quelle: Christian Pfau | Stand: 24.01.2008 | |
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