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Mit der Entwicklung und Einführung erster Schnittstellen für Werkzeuge in Bearbeitungsmaschinen vor ca. 40 Jahren entstand auch der Bedarf an vorerst einfachen Einstellgeräten. Bereits damals war bekannt, dass durch die Voreinstellung der Werkzeuge die Rüst- und Stillstandszeiten der Maschine reduziert und somit deren Produktivität gesteigert werden kann. Erst recht mit der Entwicklung und Einführung der ersten NC-gesteuerten Bearbeitungsmaschinen wurde die Notwendigkeit des Messens und Einstellens von Werkzeugen vor dem eigentlichen Rüst- und Bearbeitungsvorgang größer. Wie in vielen anderen Fällen war auch hier die Automobilindustrie auf Grund des ständigen Preis- und Optimierungsdrucks Vorreiter. Weltweit kommt in diesem Bereich kein einziges Zerspanungswerkzeug mehr ohne das Messen und Einstellen auf einem Einstell- und Messgerät zum Einsatz. Es ist bei Weitem keine unbekannte Größe mehr, dass durch den Einsatz eines ZOLLER Einstell- und Messgerätes pro Bearbeitungsmaschine im Jahr 15.000 EUR gespart werden können. Dieser in der Automobilindustrie ermittelte Durchschnittswert liegt aber in den meisten Fällen weit höher und wird erst recht dadurch gesteigert, dass ein Werkzeugverwaltungssystem zum Einsatz kommt. ZOLLER-Einstell- und Messgeräte sind Gewinnbringer schlechthin. Dies wissen ganz besonders erfolgreiche Unternehmen, die schon seit Jahren ihre Werkzeugorganisation und Logistik nach modernsten Gesichtspunkten betreiben. Dabei spielt es keine Rolle, ob ZOLLER-Einstell- und Messgeräte im zentralen Einstellraum oder dezentral im Fertigungsbereich und dort maschinen- oder gruppenbezogen Verwendung finden. Die Werkzeugvoreinstellung in ihrer klassischen Form über ZOLLER-Einstell- und Messgeräte konnte auch nicht dadurch geschmälert werden, dass einige Bearbeitungsmaschinen mit internen Messeinrichtungen ausgerüstet wurden. Taktile Messtaster oder Laser kamen in den meisten Fällen nicht über die Verwendung als Werkzeugbruchkontrolle hinaus und können an Werkzeugen in der Bearbeitungsmaschine lediglich Längs- und Quermaße bestimmen. Das Einstellen der Werkzeuge selbst, deren Überprüfung im Hinblick auf den Parameter Schneidenradius, Schneidenwinkel, Verschleiß, Schneidhöhenschlag, Rundlauf etc. sind nicht möglich und werden vorzugsweise auf ZOLLER-Einstell- und Messgeräten ermittelt. Somit muss eine teure Bearbeitungsmaschine nicht als Messmaschine missbraucht werden und kann ihrer eigentlichen Aufgabe, der Bearbeitung von Werkstücken ohne Einschränkung gerecht werden.
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| Quelle: C. Pfau | Stand: 14.07.2004 | |
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